Freilichtmuseum Großdöllnerhof
Der Großdöllnerhof ist ein etwa 400 Jahre alter, strohgedeckter Mühlviertler "Dreiseithof". Er wurde zuletzt bis 1968 im Vollerwerb bewirtschaftet. Das ursprüngliche Erscheinungsbild der Wohnräume wurde beibehalten, die Originaleinrichtung vermittelt einen Eindruck von den ärmlichen Verhältnissen. Das gesellschaftliche Leben spielte sich - vor allem im Winter - großteils in der Stube ab. Arbeiten wie Besen binden, Wolle spinnen, Federn schleißeln, Holzschuhe anfertigen usw. wurden dort verrichtet. Küche und Eltern-Schlafkammer liegen neben der Stube, der Kachelofen bildet das Zentrum der drei Räume. Töchter und Mägde hatten in der darüberliegenden "Menscher-Kammer" ihren Schlafplatz, für Söhne und Knechte hingegen war keine eigene Kammer vorgesehen.
Neben dem Bauernmuseum beherbergt der Hof in seinem Dachgeschoß auch Ausstellungen („Volksmedizin und Aberglaube", ...). Der Hof ist umgebenden von Granitblöcken und Kraftplätzen mit einer einzigartigen Anziehungskraft, auch vorchristliche Kultplätze (Opfersteine, ...) befinden sich in der Nähe. Sie machen ihn zu einem ganz besonderen Ort ... ruhig und lebendig zugleich.
Mittelalterliches
Hexentreyben
Rechberg
Freilichtmuseum Großdöllnerhof
3./4. Juli 2010